Thomas Nicolai ist einmalig und wirklich „Urst“ komisch…

Ehrlich: wer die beiden noch nicht erlebt hat, hat bis dato wirklich was verpasst! Wer bringt schon seine eigene – vor allem belgische – Vorband namens Traffic Noir mit, die nach Pet Shop Boys klingen und fast auch noch so aussehen? Das kann nur Thomas Nicolai!
In seinem Comedy- und Parodie- Programm „Urst“ gibt es eigentlich nur Glanzstücke! Besonders in Erinnerung blieben mir aber „Buletti“, der mit seinem Berliner Dialekt wie Kurt Krömer wirkte, der sächsische Patrick Schleifer, der unheimlich an Olaf Schubert erinnerte, die Opernparodie, der  Puppenspieler oder auch den Spanier mit seinem „Finanzamt- Flamenco“… es war einfach grossartig! Begleitet wurde er- wie seit 20 Jahren – vom fantastischen Keyboarder Robert Neumann. Stehende Ovationen und Zugaben waren die logische Folge… Ein Abend zum Abfeiern. Und natürlich werden wir die beiden wiedersehen, das steht fest! Vielen Dank!

 

Martin Sierp – „Zum Anbeissen“… Comedy einmal ganz anders!

Es gibt sooo viele Comedians, doch Martin Sierp sticht heraus! Warum? Weil er’s kann. Er ist Magier und Comedian in einem – und das grandios. Gut. Er zersägt nicht die Jungfrau, läßt nicht den Tiger verschwinden… nein! Er verwandelt zum Beispiel dein Jacket in ein neues Designerstück oder läßt sich Teppichklebeband um die Augen kleben und errät dann mittels Echolot-Ortung ein von einem Zuschauer erdachten Begriff. Martin Sierp ist brillant, charmant und sein Programm ist interaktiv. Ob als Karl Lagerfeld oder als Dracula- Fürst der Finsternis. Sierp ist kurzweilig und so ganz anders, als die anderen. Einfach toll. Vielen Dank und auf ein nächstes Mal.

Michael Sens mit „Opus I“ – unglaublich… was für ein Erlebnis!

Was war das für ein grandioser Abend! Ausverkauftes Haus, grossartige Stimmung und der tolle Satz: „Man muss nicht  Musik studiert haben, um das Programm zu verstehen, alles was man braucht , ist ein wenig „SENSibilität!“ stimmte auf den Punkt. Gut. Dass Paganini kein Rasierwasser ist, sollte der geneigte Zuschauer schon wissen, aber davon ging Micheal Sens einfach mal aus.
„Opus I“ war ein Feuerwerk, witzig, kurzweilig, pointiert, mal zum Kranklachen, mal zum Nachdenken und vor allem sehr, sehr musikalisch. Kein Wunder, Michael Sens ist studierter Musiker. Stimmlage: Bariton, Instrumente: Geige, Klavier und Gitarre… alles beherrscht er grossartig, obendrein ist er der Pantomime mächtig, war Jahre lang im Musical tätig! Natürlich  begeistert er die Zuschauer mit einem musikalischen Kabarett, wie kein Zweiter. Michael Sens spielt in einer völlig eigenen Liga! Und man muss ihn erlebt haben… aber die Möglichkeit wird euch geboten, denn er wird wieder im Studio7 gastieren, das steht fest!
Vielen Dank für dieses Kultur-Erlebnis der ganz besonderen Art!

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Immer wieder top: Starfucker!

Die Stones sind und bleiben wohl eines der beliebtesten Bands aller Zeiten. Und das machen sich Mike Kilian und seine Mannen – alias Starfucker – zu Nutze! Und zwar so dicht am Original, dass man immer wieder staunt. Die volle Hütte kochte und die Luft vibrierte unter dem satten Druck der Band. Wie jedes Jahr. Mit „Start me up“ ging’s los und mit „Satisfaction“ hört’s auf.  Punkt aus. Dazwischen viele, viele Hits – aber auch unbekanntere Songs, so dass auch der „richtige“ Fan mit der Zunge schnalzt und sagt: „… oh cool, den hab ich ja schon lange nicht mehr gehört!“
Fakt ist: wo Starfucker drauf steht, ist auch Stones drin! Ihr könnt euch also schon mal drauf einstellen: auch im nächsten Jahr wird wieder „ge – Starfucker – t“. Grossartig!

Starfucker

 

Sweet Confusion – ein Abend zum Abheben!

Kennt ihr das Gefühl:  eine Stimme erklingt und Gänsehaut macht sich breit? So erging es dem Publikum im Studio7 bei Sweet Confusion. Szenenapplaus, grossartige Stimmung und manchmal Stille, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können! All das erlebte man bei dieser grossartigen Band. Sie umrahtme eine mal raue, mal sanfte – aber immer passende und auf den Punkt gebrachte Stimme.
Americana, Singer/Songwriter, Blues, Rock- musikalisch war alles dabei und prima in Szene gesetzt.
Besetzung: Steffi Breiting (voc), Tobias Ridder (dr), Volkmar Große (bg) und Tobias Hillig (git)

Es war ein toller Abend, vielen Dank dafür!

  

Ulla Meinecke überzeugte auf ganzer Linie

Ulla Meinecke und Ingo York, der seit 17 Jahren mit ihr auf der Bühne steht, waren zum wiederholten Male zu Gast im Studio7. Im ausverkauften Haus sang und philosophierte sie sehr unterhaltsam 2h lang. Und zudem gab sie eine Leseprobe aus ihrem Buch „Ungerecht wie die Liebe“. Natürlich durfte auch „Die Tänzerin“ nicht fehlen, schließlich ist sie damit vor vielen Jahren zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Musikerin Deutschlands geworden. Eine Autogrammstunde rundete den Abend ab, der sicherlich eine Wiederholung verdient! Vielen Dank für diesen schönen Abend!

Fast wie die Originale! Ombrezz zelebrierten ZZ-Top…

Eines vorweg: Es war grossartig! Die Klamotten wie die echten ZZ-Top, die Bärte wie die echten ZZ-Top, der Sound wie die echten ZZ-Top, selbst die Mikroständer waren Truck- Pipes (Auspuffrohre aus Edelstahl) mit LED- Innenbeleuchtung. Auf einem riesigen Monitor liefen ZZ-Top-Videos mit scharfen Kisten und heissen Girls und auch die Gitarren waren fellbespannt wie bei ZZ-Top. Ombrezz aus dem Bundesstaat Halle taten wirklich alles, um den Originalen so nahe wie nur möglich zu kommen! Und sie kassierten dafür fetten Applaus und zum Schluss Standing Ovations!
Von „Sharp Dressed Man“ über „La Grange“ bis „zum Gassenhauer „Viva Las Vegas“ war alles am Start, was zu einer richtigen ZZ-TOP- Show gehört! Selbst ein sattes Schlagzeugsolo blieb nicht aus! Und so zuckten nicht nur die Gitarrenhälse ZZ-Top typisch im Gleichklang asynchron und doch synchron, sondern auch die Zuschauer mit zustimmendem Kopfnicken und Klatschen! Ein schweisstreibender Konzertabend, der nach einer Wiederholung schreit! Na dann bis 2018: Viva Las Halle!

Cashbags mit den Hits von Johnny Cash… fantastisch!

Die Band um den Amerikaner Robert Tyson war wiederholt zu Gast, diesmal mit Sängerin und Schlagzeuger… Einfach grandios. Johnny Cash ist unvergessen und hat eine riesige Fangemeinde. Cashbags sind so dicht am Original, dass man selten einen Unterschied feststellt und 2h lang einfach nur dahinschmilzt. „Bonanza“, „Jackson“, „Man comes around“, „Daddy sang Bass“ oder „Folsom Prison Blues“- es war einfach alles dabei! Grossartig auch die Interpretationen der Sängerin Valeska Kunath als June Carter Cash und die Band um Stephan C. Koehler (git), Brenny Brenner (dr) und Tobias Fuchs (b) als die „Tennessee Three“! Und wenn Robert Tyson mitten im Konzert ein paar Stücke des „Man in black“ wie „Personal Jesus“ oder „Hurt“ solo zelebriert, ist es still – ganz still.
Cashbags sind derzeit einfach das Beste in Sachen Johnny Cash – Tribute! Ganz grosses Kino! Vielen Dank und bis nächstes Jahr!

Tino Eisbrenner – Hits aus 30 Jahren und viel mehr

Tino’s Konzert vom 25.5. , was wegen Lungenentzündung abgesagt und verschoben werden musste, wurde am 2. September nachgeholt- und das grandios! Mit Hits aus 30 Jahren Eisbrenner, neuem Material seines Projektes „Hausboot“ und vielen Geschichten am Rande eroberte er die Herzen der Besucher im ausverkauften Haus. An seiner Seite langjährige Weggefährten: die chilenischen Musiker Alechandro Soto Lacoste und Ernesto Villalobos Salamanca, als auch Oliver Siegmann, der ehemalige Jessica- Bassist, der Tino nun mehr über 30 Jahre musikalisch begleitet. Am 25.Februar 2018 wird das „Hausboot“ auch in Zepernick anlegen. Diesen Termin sollten sich alle Fans der akustisch/deutschen Musik und Eisbrenner-Fans im Kalender eintragen.

Disco-Alarm im Studio7… der Wahnsinn!

Der krönende Abschluss vor der Sommerpause waren am 25. Juni die Motownbrothers & Sister Soul.
6 fabelhafte Musiker, die zum Teil schon mit Weltstars wie Lenny Kravitz oder Anastacia auf der Bühne standen und die Welt unsicher machten, spielten sich die Seele aus dem Leib.
Hits von James Brown, den Temptations, den Four Tops und wie die Bands damals alle hiessen, standen auf der Liste.  Alles im Stile des legendären US- Plattenlabels Tamla / Motown.
Frontfrau Heather Sacks und Sänger Sven Schuhmacher ergänzten sich perfekt und wurden von der 4-köpfigen Band (Gitarre, Bass, Drums und Saxophon) grossartig begleitet. Abgerundet durch den Satzgesang war die Band perfekt. Mitsingendes Publikum, grandiose Stimmung, später Standing Ovations und „Party all the time“… so habe ich mir den Abschluss vorgestellt! Perfekt. Alle waren happy und man sieht sich in 2018! Versprochen!