Ulla Meinecke überzeugte auf ganzer Linie

Ulla Meinecke und Ingo York, der seit 17 Jahren mit ihr auf der Bühne steht, waren zum wiederholten Male zu Gast im Studio7. Im ausverkauften Haus sang und philosophierte sie sehr unterhaltsam 2h lang. Und zudem gab sie eine Leseprobe aus ihrem Buch „Ungerecht wie die Liebe“. Natürlich durfte auch „Die Tänzerin“ nicht fehlen, schließlich ist sie damit vor vielen Jahren zu einer der bekanntesten und einflussreichsten Musikerin Deutschlands geworden. Eine Autogrammstunde rundete den Abend ab, der sicherlich eine Wiederholung verdient! Vielen Dank für diesen schönen Abend!

Fast wie die Originale! Ombrezz zelebrierten ZZ-Top…

Eines vorweg: Es war grossartig! Die Klamotten wie die echten ZZ-Top, die Bärte wie die echten ZZ-Top, der Sound wie die echten ZZ-Top, selbst die Mikroständer waren Truck- Pipes (Auspuffrohre aus Edelstahl) mit LED- Innenbeleuchtung. Auf einem riesigen Monitor liefen ZZ-Top-Videos mit scharfen Kisten und heissen Girls und auch die Gitarren waren fellbespannt wie bei ZZ-Top. Ombrezz aus dem Bundesstaat Halle taten wirklich alles, um den Originalen so nahe wie nur möglich zu kommen! Und sie kassierten dafür fetten Applaus und zum Schluss Standing Ovations!
Von „Sharp Dressed Man“ über „La Grange“ bis „zum Gassenhauer „Viva Las Vegas“ war alles am Start, was zu einer richtigen ZZ-TOP- Show gehört! Selbst ein sattes Schlagzeugsolo blieb nicht aus! Und so zuckten nicht nur die Gitarrenhälse ZZ-Top typisch im Gleichklang asynchron und doch synchron, sondern auch die Zuschauer mit zustimmendem Kopfnicken und Klatschen! Ein schweisstreibender Konzertabend, der nach einer Wiederholung schreit! Na dann bis 2018: Viva Las Halle!

Cashbags mit den Hits von Johnny Cash… fantastisch!

Die Band um den Amerikaner Robert Tyson war wiederholt zu Gast, diesmal mit Sängerin und Schlagzeuger… Einfach grandios. Johnny Cash ist unvergessen und hat eine riesige Fangemeinde. Cashbags sind so dicht am Original, dass man selten einen Unterschied feststellt und 2h lang einfach nur dahinschmilzt. „Bonanza“, „Jackson“, „Man comes around“, „Daddy sang Bass“ oder „Folsom Prison Blues“- es war einfach alles dabei! Grossartig auch die Interpretationen der Sängerin Valeska Kunath als June Carter Cash und die Band um Stephan C. Koehler (git), Brenny Brenner (dr) und Tobias Fuchs (b) als die „Tennessee Three“! Und wenn Robert Tyson mitten im Konzert ein paar Stücke des „Man in black“ wie „Personal Jesus“ oder „Hurt“ solo zelebriert, ist es still – ganz still.
Cashbags sind derzeit einfach das Beste in Sachen Johnny Cash – Tribute! Ganz grosses Kino! Vielen Dank und bis nächstes Jahr!

Tino Eisbrenner – Hits aus 30 Jahren und viel mehr

Tino’s Konzert vom 25.5. , was wegen Lungenentzündung abgesagt und verschoben werden musste, wurde am 2. September nachgeholt- und das grandios! Mit Hits aus 30 Jahren Eisbrenner, neuem Material seines Projektes „Hausboot“ und vielen Geschichten am Rande eroberte er die Herzen der Besucher im ausverkauften Haus. An seiner Seite langjährige Weggefährten: die chilenischen Musiker Alechandro Soto Lacoste und Ernesto Villalobos Salamanca, als auch Oliver Siegmann, der ehemalige Jessica- Bassist, der Tino nun mehr über 30 Jahre musikalisch begleitet. Am 25.Februar 2018 wird das „Hausboot“ auch in Zepernick anlegen. Diesen Termin sollten sich alle Fans der akustisch/deutschen Musik und Eisbrenner-Fans im Kalender eintragen.

Disco-Alarm im Studio7… der Wahnsinn!

Der krönende Abschluss vor der Sommerpause waren am 25. Juni die Motownbrothers & Sister Soul.
6 fabelhafte Musiker, die zum Teil schon mit Weltstars wie Lenny Kravitz oder Anastacia auf der Bühne standen und die Welt unsicher machten, spielten sich die Seele aus dem Leib.
Hits von James Brown, den Temptations, den Four Tops und wie die Bands damals alle hiessen, standen auf der Liste.  Alles im Stile des legendären US- Plattenlabels Tamla / Motown.
Frontfrau Heather Sacks und Sänger Sven Schuhmacher ergänzten sich perfekt und wurden von der 4-köpfigen Band (Gitarre, Bass, Drums und Saxophon) grossartig begleitet. Abgerundet durch den Satzgesang war die Band perfekt. Mitsingendes Publikum, grandiose Stimmung, später Standing Ovations und „Party all the time“… so habe ich mir den Abschluss vorgestellt! Perfekt. Alle waren happy und man sieht sich in 2018! Versprochen!

Die Ossis kamen… ein grossartiger Abend!

Die Ossis spielen seit Jahren die Hits des Ostens, also alles von den Puhdys, Silly, City, Rockhaus, Renft, Karat, Stern Meissen… und wie die Bands damals alle hiessen, die im Osten Rang und Namen hatten! Und so war es natürlich auch am 24. Juni im Studio7.  So füllte sich der Saal mit vielen Fans, die den ganzen Abend lang die alten Hits mitsingen wollten- und? … sie wurden nicht enttäuscht. „Jede Stunde“, „Alt wie ein Baum“, „Mich zu lieben“ oder auch „Am Fenster“, „Alles nur geklaut“, „Nach Süden“ und „Wetten du willst“ plus viele andere Songs standen auf der Setliste! Nach mehr als 2h Programm und Karat’s „7 Brücken“  war dann auch endgültig Schluss. Ein toller Abend mit vielen alten Hits, tropischen Temperaturen und  fantastischer Stimmung… was kann es schöneres geben? Vielen Dank dafür!

 

Dirk und das Glück – Zöllner trifft Karma

Dieses Konzert am 18. Juni hatte es ebenfalls in sich, denn die Zöllner kamen erstmals mit der 5-er Band ins Studio7 nach Zepernick. Und im Gepäck: das brandneue Programm.
Dass Dirk Zöllner einer der charismatischsten Sänger Deutschlands ist, muss ich nicht erwähnen. Doch wie er mit seinen Kollegen die Texte Werner Karmas, des einstigen Haus- und Hoftexters von Silly umsetzte, war fantastisch. Heiss war es- auf der Bühne und im Saal. Eine grandiose Band mit Andre Gensicke an den Tasten, Marcus Gorstein (Percussion), Oliver Klemp (Bass) und Lars Gutschke (Gitarre) verursachten ein ausverkauftes Haus, fantastische Stimmung und ein Konzertereignis der besonderen Art! Es schreit nach Wiederholung, die wir für 2018 geplant haben!

Mike Seeber – das Gewitter am Blueshimmel

„Ihr bekommt heute ordentlich was auf die Ohren“, sagte ich am 17. Juni noch in der Anmoderation. Und ich glaube, ich hatte nicht zu viel versprochen. Weder vom Sound, noch von der spielerischen Qualität des Trios und das, obgleich Bassist Phillipp Rösch, der kürzlich Vater wurde, nicht dabei war und kurzerhand durch einen grandiosen Kollegen aus Dresden vertreten wurde. Von Hendrix bis Ray Vaughan und von Biebl bis Kerth, Mike spielte wunderbare Adaptionen seiner „musikalischen Väter“. Und da gab es viele grandiose Momente, die mit Szenenapplaus belohnt wurden! Ein wunderbares Konzert vor super zufriedenem Publikum… was will man mehr? Man sieht sich wieder- ganz sicher!

Waldi Weiz & Band- ein Fest für Blues-Liebhaber

Dass Waldi Weiz eine Musik-„Legende“ ist, brauchte man dem geneigten Musik- und vor allem Bluesliebhaber nicht mehr zu erzählen, sofern er sich mit der ostdeutschen Musikgeschichte etwas befasst hat und auskannte. Ich habe es trotzdem getan… Waldi liebt die leisen Töne, und die entlockte er wie gewohnt seiner Telekaster gekonnt. Dazu sein unverkennbarer Gesang und Humor. Und so ein Musiker braucht Gleichgesinnte um sich herum. Unterstützt wurde er von seiner fabelhaften Band, die in dieser Variante leider nicht mehr zu sehen sein wird. Simon Anke (Keyboards), Simon Pauli (Bass), Matthias Stolpe (Mundharmonika, Gitarre, Gesang), Igor Prjahin (Schlagzeug) und als Gäste Tobias Hillig (Gitarre), Philipp Wagner (Keyboards) und Steffi Breiting (Gesang). Es war ein Fest, wie man sich vorstellen kann… und jeder, der das verpasst, darf sich ruhig ärgern.

Purple Schulz und der Sing des Lebens

Auch diesmal hat Purple nicht nur 2 Tage lang den Laden voll gemacht, sondern restlos überzeugt. Seine Themen des neuen Programms sind vielfältig wie das Leben. Meist tiefgreifend und emotional – ohne die so oft erlebte „Zeigefingermentalität“, gepaart mit viel Humor und das Ganze ganz dicht am Publikum…  und das ist bildlich gesehen, nicht nur wegen der Grösse des Saales! Purple Schulz klingt nach Purple Schulz. Er hat sich seit den 80-ern ein musikalisches Markenzeichen gebaut, man erkennt ihn. Und er ist reifer geworden, ich meine, er ist besser dennje. Im Konzert steht an seiner Seite der grandiose Markus Wienstroer. Er spielt begnadet Gitarre und Geige, singt fantastisch und gemeinsam erschufen sie einen Klangteppich, der nichts vermissen ließ! Und natürlich fehlten die wichtigsten Meilensteine in seiner Kariere nicht: „Kleine Seen“, „Sehnsucht“ und „Verliebte Jungs“… und so hatten alle Zuschauer im Saal ein grandioses Konzerterlebnis. Für 2018 ist schon ein Termin geplant, ihr dürft also gespannt sein!