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Chessmen- Trio! Ein Name, den man sich merken sollte!

Blues- Rock satt stand am 3. März auf dem Programm- Zettel des Studio7. Auf der Bühne drei Musiker, die sich der geneigte Blues- Rock- Liebhaber unbedingt merken sollte: das Chessmen- Trio aus Berlin.
Frontmann und Initiator Jan Schachmann spielt seit Jahrzehnten leidenschaftlich und begnadet Gitarre. Die Palette seiner Stile ist riesig: Hendrix, Ray Vaughan, Mayer und und und. Dazu eine markante Stimme- was kann man sich mehr wünschen? Begleitet wurde er von Schlagzeug und Bass, mal dezent, mal satt und rockig- es passte einfach! Und sie werden sicherlich wieder im Studio7 auftauchen, das steht fest! Vielen Dank!

 

Im Geiste David Gilmours

David Gilmour feierte kürzlich seinen 72. Geburtstag. Grund genug, Hardy Krischkowsky und seine Mannen am 2. März ins Studio7 einzuladen! Das Quartett ist schon sehr dicht auf den Spuren der legendären Pink Floyd und ihres Masterminds David Gilmour unterwegs. Von „Comfortably Numb“ bis „Wish you were here“ war so vieles zu hören, dass einem das 2h- Konzert wie im Fluge verging. Authentische Keyboardsounds, der Klang der Strat, selbst die Stimme des Frontmanns Hardy Krischkowsky war schon zum verwechseln ähnlich. Die wunderbare Atmosphäre im ausverkauften Haus war beeindruckend und Zugaben daher eine logische Konsequenz, um von der Bühne zu kommen! Ein grossartiger Abend voller musikalischer Eindrücke und doch nur eine kurze Zeitreise in das Schaffen der legendären Pink Floyd. Vielen Dank dafür!

Das Hausboot im Studio7

Am 25. Februar legte das Hausboot im Studio7 an. Natürlich musikalisch gesehen. Hausboot, das sind Tino Eisbrenner und Gitarrist, Sänger, Komponist und Produzent Heiner Lürig. Mit an Bord waren Alejandro Soto Lacoste (Klavier, Akkorden, Percussion, Gesang) und Oliver Siegmann am Bass. Eine wunderbare Reise durch den „Fluss der Zeit“ „Strom ab“. So lauten auch die beiden Titel der bis dato erschienen CD’s, die von Hausboot veröffentlicht wurden. Im ausverkauften Studio7 erlebten die Gäste eine inhaltlich und musikalische Offenbarung, denn Tino Eisbrenners Lyrik und Heiner Lürig’s Kompositionen sind schon eine fantastische Symbiose! Und so gab es am Ende auch frenetischen Applaus, der natürlich mit Zugaben belohnt wurde. Vielen Dank für diesen herrlichen Abend!

Die Schwarze Grütze brachte uns alle in die Notaufnahme!

Sie gehen nicht gern in die Notaufnahme? Na wer will das schon! Doch in die „Notaufnahme“ der Schwarzen Grütze sollten Sie unbedingt mal gehen, denn es ist eine Art Therapie- und lachen ist gesund! Was war das am  18. Februar für ein grossartiger und kurzweiliger Sonntag-Abend! Wortgewandt und musikalisch wie immer hatten Dirk Pursche und Stefan Klucke den ausverkauften Laden von Anfang an im Griff. Einige Gäste waren bereits zur Vorpremiere 2017 dabei, die meisten Gäste erlebten das Programm zum ersten Mal. Danke dafür und bis zum nächsten Mal im Studio7 !

Paarshit- vom Brautstrauß bis zum Rosenkrieg, ein herrliches Programm!

Mandy Partzsch und Erik Lehmann gastierten am 17.2. im Studio7 und begeisterten mit ihrem Programm „Paarshit“ die Zuschauer im ausverkauften Hause von Anfang an. Nicht nur das Schauspiel, sondern vor allem die Charaktäre, die zum Teil bitterböse Realität, die Vielzahl der Dialekte und die kurzweilige Unterhaltung hat es den Besuchern angetan! Ein Feuerwerk an Gags, feinsinnig beobachtet, wunderbar inszeniert und zurecht gefeiert, wurde in etwas mehr als 2 Stunden abgebrannt. Das Debut der Dresdner gelang fantastisch und schreit nach Wiederholung. Lieben Dank für diesen tollen Abend.

Globoli statt Ritalin! Der R-Zieher zog Bilanz!

Yves Macak alias Der R-Zieher bot einen wunderbaren Abend- nicht nur für Kindergärtner(inner) oder Lehrer, obwohl die wohl die grosse Überzahl des Publikums waren. Es ging um Helikoptermütter, Häkel-Heike, Namen tanzen, Inklusion- na eben das ganze Programm…  Und das Publikum fand sich wieder! Haben es doch die meisten von ihnen den ganzen Tag „live“ in ihrer Einrichtung. Yves ist selbst seit über 20 Jahren praktizierender Erzieher in einer Horteinrichtung einer Grundschule in Berlin, wo man nicht nur in mehreren Sprachen erklärt, was gerade nicht geht, sondern sich regelmäßig auf den Feierabend freut, wenn denn die Eltern nicht bei einer ganz wichtigen Sendung wie einer RTL-Soap auf der Couch eingeschlafen sind und die Kinder mal eben im Hort „vergessen“ …! Da ist die Idee, Ritalin gegen ein Globoli auszutauschen, damit die Eltern des Kindes einen ähnlich „beschissenen“ Feierabend haben, wie der R-Zieher selbst, wirklich nicht die schlechteste Lösung.

Lutz von Rosenberg- Lipinsky … kurzweilig und super unterhaltsam!

Lutz von Rosenberg- Lipinsky ist schon ein alter Hase der Szene, doch er gastierte zum 1. Mal in Zepernick. Es war von Anfang an ein grossartiges Verhältnis zwischen ihm und seinem Publikum. „Wir werden alle sterben“ ist wahrlich kein Titel, der einladend klingt und doch garantierte ein fast ausverkauftes Haus tolle Stimmung und einen wunderbaren Abend. 2 Stunden debattierte er über Kids und deren  Gewohnheiten, über Politik, Urlaub, Panikmache und so vieles mehr. Zwischen Nachdenklichkeit und Lachtränen gab es alles und das Publikum ließ ihn nicht ohne Zugabe gehen. Ein toller Abend und ein toller Künstler, der mit Sicherheit wieder im Studio7 zu Gast sein wird. Vielen Dank.

HansHagen – ganz grosses Kino!

2 Gitarren, 2 Stimmen, 2 Stühle- eine Meinung… Ein wunderbares Konzert lieferten HansHagen aus Schwerin. Hits – vor allem die von Sting & Police – aber auch Lieblingslieder zwischen Ed Sheeran und Cindy Lauper… alle auf das Wesentliche reduziert und wunderbar interpretiert! Volles Haus, grossartige, knisternde Stimmung. Zugaben und euphorisches Publikum- was will man mehr? Es war ein toller Abend, der 2019 definitiv wiederholt wird.

Robert Gläser mit seinem Soloprojekt

Dass Robert Gläser seit Jahren Fans hat, war klar, doch dass sie ihm auch nicht hinterher reisen, war mir neu. Robert kann man schon als sehr charismatisch bezeichnen. Ihn, also seine Person selbst und auch die Musik, die er nun solo von sich gibt. Deutsch-Rock / Pop würde ich es nennen, wenn ich es näher beschreiben müsste. Und seine Kollegen Matthias Klünder an den Keyboards und Stefan Henning an der  Gitarre- ganz grossartig! Sie sorgten zu zweit für einen Klangteppich, der für mich nichts vermissen und so Freiraum für Roberts Inhalte ließ! Nach 2h Konzert und mehreren Zugaben war Feierabend. Ein toller Abend, der nach einer Wiederholung schreit. Danke.

Lord Zeppelin rockten den Laden

Wie schon in den Jahren zuvor kamen alle Fans von Robert Plant und Co voll auf ihre Kosten. Zweieinhalb Stunden lang brannte die Luft und vibrierte das Glas auf dem Tisch. Von „Whole Lotta Love“ bis „Kashmire“ war alles am Start, was der geneigte Zuhörer erwartet hatte. Und das in einer Detailverliebtheit, dass einem schon mal die Spucke weg blieb. Lord Zeppelin gehören zweifelsfrei zum Besten, was die Coverband-Landschaft in Deutschland so zu bieten hat. Hut ab – ganz grosses Kino!

Lord Zeppelin