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Die 1. Comedy Lounge war ein Volltreffer!

Das Studio7 präsentierte am 1. Dezember dieses Jahres die 1. Comedy Lounge. Musikkabarettist Michael Sens war der Gastgeber und Moderator des Abends und hatte sich mit Michael Genähr und Michael Eller zwei in der Szene bekannte, fantastische Comedians ins Boot geholt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können! Michael Genähr, der seit 1993 Mitglied des Quatsch- Comedy- Clubs ist, überzeugte mit seiner Performance total. Seine ruhige und leicht verpeilte Art, ließ wirklich kein Auge trocken und erinnerte etwas an Rüdiger Hoffmann oder Hans Herrman Thielke, um kurz den Charakter dessen zu umschreiben.
Michael Eller wiederum ist seit Jahren als Comedian auf den Kreuzfahrtschiffen dieser Welt unterwegs und erlebte in der für die meisten Menschen schönsten Zeit des Jahres so viele kuriose Dinge, die er in ein Comedy- Programm verpackte.
Michael Sens verwandelte sich nicht nur in bekannte Figuren, sondern brillierte mit Pantomime, Musikalität und Wortwitz, der seinesgleichen sucht! Alles in allem war es ein super gemischter Abend, kurzweilig, grossartig, wunderbar unterhaltsam und eine Kur für die Lachmuskeln. Das randvolle Haus bekam dann auch noch eine spontane Zugabe der drei Künstler …  und danach Autogrammstunde und Fototermine… so soll es sein! Danke für diesen fantastischen Abend! Die nächste Comedy Lounge ist in Planung!

MTS – seit 45 Jahren unterwegs und doch immer wieder neu!

Wer MTS nicht kennt, ist eigentlich selber Schuld. Gut, nun kann der Eine oder Andere dafür nichts, weil man ja nicht alles kennen kann, doch wer sich mit Blödeleien a’la Insterburg & Co oder dergleichen beschäftigt hat, kommt an diesen beiden Herren nicht vorbei. Thomas Schmitt und Frank Sültemeyer musizieren und blödeln seit nunmehr 45 Jahren makaber, taktlos aber sauber durch die Lande. Ihre Limericks sind legendär und die Lieder voller herrlicher Inhalte, die von den Fans lauthals mitgesungen werden, bringen einen unweigerlich zum abfeiern! Und so war es auch am 30.11. im Studio7… Ein Mix aus alteingesessenen Fans und einigen, die entweder noch nie was von MTS gehört haben oder nur unwesentlich mit ihnen in Berührung kamen, erlebten einen mehr als 2 stündigen Abend, der Bauchschmerzen und Tränen verursachte- in positiver Hinsicht natürlich! Es war einfach grossartig! Vielen Dank dafür und auf ein Neues!

Driftwood Holly – vom Erzgebirge an den Yukon

Driftwood Holly und seine Mannen eroberten die Herzen der Zuhörerschaft im ausverkauften Studio7 im Sturm. Wenige kannten ihn bereits und verfolgten sein Tun, die Meisten jedoch kamen aus Neugier. Von Oberwiesental an den Yukon in Kanada zog es den Sachsen vor 25 Jahren. Und es gab eine Menge Geschichten drumherum. Und so erlebten alle einen sehr redseligen Künstler, der musikalisch zwischen Willy Nelson und Neil Young angesiedelte Eigenkompositionen – zum Teil in deutscher, zum Teil in englischer Sprache zum Besten gab und durch seine wirklich aussergewöhnlich gute Band um den Silly- Bassmann Jäcki Reznicek unplugged begleitet wurde. Ein Ohrenschmus dabei waren vor allem der czechische Geiger Pawel Osvald, der dem Ganzen eine Sphäre verlieh, die mir persönlich das Herz aufgehen ließ! Aber auch der kanadische Gitarrist Dan Stark, der zum Teil sehr an Mark Knopfler erinnerte, Schlagzeuger Basti Reznicek, der auch die zweiten Stimmen sang und natürlich Silly- Bassmann Jäcki Reznicek, der nicht nur die Fäden zusammen hielt, sondern sogar noch Flöte spielte, waren grossartig! Nicht nur einmal mahnt Driftwood Holly seine Zuhörerschaft vor den vom Menschen verursachten, weltweiten Kollaps der Natur, die in Kanada noch in Ordnung zu sein scheint. Und so endete der Konzert- Abend nach fast 3 Stunden mit ein paar Zugaben, die letzte schliesslich komplett solo und ohne Band. Danke dafür!

Thomas Nicolai – wenn „Buletti“ die Welt erklärt … einfach grandios!

Wer Thomas Nicolai noch nicht gesehen hat, hat wirklich was verpasst! Er ist ein Lichtblick in der leider oft doch so flachen Comedy- Szene! Seine Parodien sind einzigartig und sowas von auf den Punkt, dass man / Frau staunt. „Vorspiel und andere Höhepunkte“ standen auf dem Programm und der Abend begann mit einem solchen: <Trafic Noir> aus Belgien wurden eigens dafür „eingeflogen“. Ob Vorspiel oder doch schon Höhepunkt war fraglich, die Gäste im sehr intim eingerichteten und hervorragend klingenden Studio7 waren jedenfalls sichtlich irritiert. Doch das war der Plan der beiden Comedians. Weiße Kunststoffoverals und Sonnenbrillen, eigene Homepage und CD’s… allein dieses Konzept war schon Klasse! Nach drei Songs, die wie die Pet Shop Boys in besten Zeiten klangen, war alles schon wieder vorbei und der Abend ging weiter, als wäre nichts geschehen! Nach der gewohnten Begrüssung durch den Hausherrn Bert Eulitz startete das Programm offiziell und begann mit einem Mix verschiedenster Musikerparodien. Lindenberg, Grönemeyer, Maffay und vielen andere Kollegen, die Thomas Nicolai besuchen wollten, trafen sich im Backstage. Als schliesslich die Amerikaner die deutsche Pop- Musik entdeckten, endete alles mit  einem grandiosen James Brown – Cover des Helene Fischer- Songs „Atemlos“, den er als „Breathless“ adaptierte. Szenenapplaus. Natürlich wurden die super gut gelaunten Gäste einbezogen! In sage und schreibe 25 Jahren entwickelten die beiden sowas wie Kultfiguren, die in ihren Shows immer wieder auftauchen. Patrick Schleifer aus Schkeuditz zum Beispiel mutierte im tiefsten sächsisch zum „Grossen Schleiferini“, der Magier, der die zweite Kultfigur „De Cormän“, gespielt von seinem kongenialen Kollegen und Musiker Robert Neumann, in Trance versetzte und Dinge aus dem Publikum erraten ließ. Als die dritte Kultfigur „Buletti“ im urigen Berliner Dialekt die Welt erklärte und die Szene mit „Macht’s jut Nachbarn“ endete, hatten viele feuchte Augen und Kurt Krömer vor den selbigen.  Ein Glanzstück war die Parodie von Max Rabe, der das sehr frivole Lied „der maritime Adelbert“ zum Besten gab. Selbst der sonst so beherrschte Nicolai musste lachen, weil das Publikum derart aus dem Häuschen war! Natürlich hatte alles auch ein Nachspiel und nachdem der Russe Sergej die Plattform Paarship erklärte, endete der Abend mit einer genialen Rammstein- Parodie. Thomas Nicolai und Robert Neumann  – zwei Herren, die man sich unbedingt merken sollte und die ich auf jeden Fall empfehlen kann!

Studio7 Band und Gäste… einfach nur grossartig!

Am 9. November erlebten die Zuschauer im Studio7 das erste offizielle Überraschungskonzert der Studio7- Band. In einem Mix verschiedenster Songs unterschiedlichster Genres aus 5 Jahrzehnten begeisterten Carsten Große (git), Ludger Wirsig (keys), David Kewitz (dr) und Bert Eulitz am Bass das Publikum. Die ungenannten 4 Überraschungsgäste waren Sängerin Miss Ellie, Blue-Stift Frontmann Burkhard Kühn, Blues- Rock Gitarrist Chessman und Songpoet Tino Eisbrenner. Und die Zuschauer, die bis zum Beginn des Abends nicht wussten, was sie erwarten würden, wurden nicht enttäuscht. Oldies von den Beatles bis Hendrix , 80-er von Police bis Phil Collins, Songwriter- Stücke aus Eisbrenners eigener Feder oder  Blues- Rock von Stevie Ray Vaughan bis Eric Clapton… es war quasi für fast jeden was dabei! Grandiose Stimmung, volles Haus und bestens aufgelegte Musiker… ein Konzert, das wir in dieser Form unbedingt wiederholen werden. Und an Ideen mangelt es nicht…
Fotos folgen…

Christina Lux – was für eine Offenbarung!

Neue Töne braucht das Land! Und einige davon haben die Besucher des Studio7 am 12. Oktober erlebt, als  Christina Lux ihre „Leisen Bilder“, von ihrem Partner Oliver George auf Schlagzeug, Gitarre und natürlich auch stimmlich begleitet, mit samtweicher und einzigartiger Stimmfarbe ins Publikum hauchte. Traumhaft umschriebene Metaphern, die einem wieder mal klar machten, das Inhalt das Wichtigste in einem Song ist und die deutsche Sprache sich durchaus eignet, um das Material zu transportieren! Mit einem auf das Wesentlichste reduzierte Instrumentarium, das die beiden begnadeten Musiker auf höchstem Niveau einsetzten, ernteten sie nach 2h Programm frenetischen Applaus, der natürlich in 2 Zugaben endete! Ein grossartiger Abend, der nach einem Wiedersehen schreit! Ich persönlich war wirklich begeistert!
Einen kurzen Video- Mitschnitt gibt es hier !

Wenn man richtig feiern will… The Clogs!

Am 23. September war mal wieder Zeit für die Clogs! Die Kapelle aus Potsdam und Berlin gastierten zum 4. Mal im Studio7. Wenn man die 70-er mag, und das sind viele, dann kommt man musikalisch um Glam- Rock- Bands wie T-Rex oder Sweet, Queen, Kiss und Slade nicht vorbei. Aber auch „Movie Star“ von Harpo, „Es war Sommer“ von Peter Maffay und natürlich „Thank you for the Music“ von Abba sind die Hits der 70-er! Oft als Medley verpackt, gab es Schlag auf Schlag… und die Hüte brannte lichterloh … Seifenblasen, Wunderkerzen, Konfetti-Kanone… der Sonntag hatte es in sich! Mehr als 2h gab die Band alles, um der Zuhörerschaft auch den letzten Ton aus deren Hälsen zu locken! Und sie feierten mit… Vielen Dank an alle, es war wirklich ein Erlebnis! Man sieht sich in 2019, versprochen!

The Clogs

Macht! Geld! Sexy? fragte Chin Meyer

Chin Meyer, seines Zeichens Finanzkabarettist, übrigens der Einzige seiner Zunft mit diesem Titel, hatte das Studio7 am Sonntag, den 6.5. kurzer Hand im Griff. Und wie so oft sitzen Steuer- und Anlageberater im Publikum. Wollten die vielleicht noch was lernen? Wie man günstig von A nach B transferiert, ohne Steuern zahlen zu müssen, das hat er dem „kleinen Mann“ schon mal erläutert- und zwar auf eine dermaßen unterhaltsame Art, dass Lachtränen unvermeidlich waren! Sowieso wurde das Publikum unweigerlich zum Mitspieler des Abends und das war grossartig! Diesen Mann sollten Sie unbedingt mal erlebt haben! Können Sie sicherlich irgendwo in Deutschland- oder bei uns im Studio7, wir sind schon verabredet! Vielen Dank Chin!

Andreas Kümmert – was für ein Konzert!

Super gut gelaunt kam er an: Andreas Kümmert! Und es wurde ein grandioses Konzert im restlos ausverkauften Studio7, Dank auch seines Komplizen, Werner Goldbach an den Tasten!
Wenn Andreas singt, kommt eine Kraft angeflogen, der man sich nicht entziehen kann! Er spielt auch grossartig Gitarre und Klavier, dass hat er am Abend mehrmals bewiesen. Sein aktuelles Album „Keep my heart  beating“ , dass in Kürze erscheinen wird, stellte er im Studio7 schon mal vor. Grossartige Kompositionen, die – so finde ich es – oft Hit-Charakter haben! Natürlich waren auch Songs wie „Simple Man“ von seiner ersten CD oder auch Elton Johns „Rocket Man“ dabei, mit dem er damals bei The Voice of Germany dermassen abräumte! Und er will wiederkommen, denn er ist wirklich gern bei uns im Studio7! Na dann… auf bald Andreas! Vielen Dank!

Falkenberg über „die Apathie der Sterne“

Wenn FALKENBERG auf die Bühne geht, wird es still. Er ist eine Erscheinung, der man sich nicht entziehen kann. Weniger ist mehr, viel mehr, denn was er für seine Lieder braucht, ist nur ein Klavier, eventuell mal eine Gitarre und seine Stimme. Die Texte: tiefsinnigen Metaphern über Mensch sein, Umwelt, Erde, Politik, Liebe, Krieg und Frieden, Miteinander. Ich empfinde ihn als einmalig, nicht nur wegen seiner Person, sondern wegen der Art und Weise, wie er seine Songs interpretiert und umschreibt. FALKENBERG ist definitiv kein Act, der polarisiert, ein tiefsinniger, feinfühliger, sehr emotionaler, ehrlicher und nach Lösungsvorschlägen suchender Künstler, der seines gleichen sucht! Das Konzert war grossartig und das Publikum hat ihn gefeiert! Vielen Dank dafür!